Diese Woche stellen wir euch Lena und ihren Familien-Blog familienleicht.de vor.

Bitte stell dich und deinen Blog kurz vor

Ich bin Lena, selbst Mama von drei Kindern (8, 5, 2 J.), Familienbegleiterin, Elterncoach, Abteilungsleiterin Finanz- und Rechnungswesen, Steuerfachfrau, Fachjournalistin, Psychologiestudentin. Mein Motto: Think outside the box.  Auf meinem Blog informiere ich darüber, wie ein bedürfnisorientiertes Familienleben für alle aussehen kann. Hier geht es ums Ganze, die Sicht auf unsere Kinder, auf unser Familiensystem, und auch um das Arbeitsleben. Oft verändern sich auch hier als Mutter, als Eltern die Wünsche und Bedürfnisse und das “Alte” passt nicht mehr. Alles in allem darf es leicht gehen, kinder- äh, familienleicht eben :-)

Wie lange bloggst du schon und was motiviert dich?

Dieser Blog ist noch ganz frisch und das, worüber ich schreibe, das leben wir auch. Da möchte ich vernetzen, denn gerade außerhalb der Großstädte gibt es oft noch viele Ressentiments und alte Glaubenssätze darüber, wie das Leben mit Kindern zu gestalten ist.

Gab es auch Momente in denen du deine Motivation verloren hast und Zweifel an deinem Blog hattest?

Noch nicht so recht zu sagen jetzt zu Beginn, allerdings bin ich momentan auch noch sehr eingespannt in einem Produkt / Event meines anderen Blogs, die Entwicklung hat mich da ziemlich überrannt. Auch wenn das natürlich sehr schön ist, es bindet derzeit viel Kapazität.

Was hat dich dazu gebracht, mit dem Bloggen anzufangen?

Ich möchte eigentlich schon seit Jahren bloggen, schon bestimmt seit 2008. Ich bin dahingehend allerdings “hinter den Kulissen” ein ziemlicher Technik-Depp ;-), und damals gab es noch nicht so tolle Online-Kurse zum Thema wie heute. 2014 haben wir dann direkt einen gekauft, wir waren zu dieser Zeit als Reisefamilie unterwegs und haben versucht, da was aufzubauen, das war mit wenig Netz oder gar WLAN und mit drei kleinen Kindern z.T. off the grid unterwegs eher schwierig bis unmöglich für uns. Naja, und die eigene Ängstlichkeit zu überwinden, war natürlich auch ein großes Thema, und mit Beruf und Familie war ich ohnehin sehr eingespannt.

Wie wichtig ist dir die Interaktion mit deinen Lesern?

Sehr wichtig ! Der Online-Tribe ist nochmal was anderes als die Offline-Kunden. Mir ist wichtig zu wissen, was meine Leser denken und was sie wollen. Ich bin schon recht lange in meiner Nische unterwegs, da wir das, was wir verkaufen, auch leben. Und hier findet sowieso recht viel Vernetzung online und auch in sozialen Netzwerken statt.

Wie lange hat es gedauert bis du deine ersten 1.000 Leser hattest und was ist das für ein Gefühl täglich so viele Menschen zu erreichen?

Der Blog hat noch gar keine 1.000 regelmäßigen Leser, er ist ja noch recht neu und es sind noch nicht viele Beiträge darauf. Wichtiger als eine Zahl ist mir jedoch, dass sich das Ganze organisch entwickelt, dass ich Menschen erreiche, die auch tatsächlich einen Nutzen von meiner Seite haben.

Warst du schon Mal auf einem Blogger-Treffen, was hältst du von solchen Events?

Ich finde solche Vernetzungs-Events grundsätzlich immer großartig und nutze sie in meiner Nische und meinen Interessensgebieten immer sehr gern. Auf einem Bloggertreffen war ich allerdings bislang noch nicht, da ich noch nicht so lange blogge und es hier in der Gegend nicht viel gibt. Mein Mann war auf der DNX und der DNX Global, aber Bloggertreffen in dem Sinn sind das ja auch irgendwie nicht.

Die Frage die alle interessiert: verdienst du auch Geld mit deinem Blog?

Mit dem Blog selbst bislang noch nicht nennenswert, das kann sich aber irgendwann ändern.

Dein Blog ist Teil deiner Webseite, auf der du Beratungen, Coachings und mehr anbietest. Inwiefern hat der Blog Einfluss auf diese Dienstleistungen?

Teils teils, viele der Dienstleistungen sind noch ja eher offline. Im Blog will ich einerseits zu diesen Themen informieren. Andererseits dem Leser auch vermitteln, dass die Dienstleistungen quasi nicht einzeln zu sehen sind, sondern Teil eines Mindsets sind, einer Haltung, einer Art, wie man Familie leben kann, wie ich mein Kind oder ggf. auch meinen Partner betrachte. Die Coachings sind ja oft schon online, aber ansonsten soll der Blog auch dazu dienen, das Angebot um Online-Produkte zu ergänzen. Und um das, was über die Baby- und erste Kleinkindzeit hinausgeht, wo es dann langsam diffizil wird und die Leute nur merken, hm, irgendwie läuft es hier gerade nicht rund. Da sind oft alte Glaubenssätze und die eigene Erziehung, eigene Erlebnisse in der Kindheit etc.dahinter, denen man gar nicht so leicht auf den Grund kommt . Er soll außerdem zu meinen weiteren Tätigkeiten verbinden. Ich hatte diese einzelnen Segmente früher immer auch nur einzeln betrachtet, aber letztlich bin ja alles ich und es spielt auch alles zusammen.

Dein Rat für Blogger-Neulinge?

Bin ja selbst noch einer ;-) Aber ich würde inzwischen wohl einfach viel viel früher anfangen. Leider gab es früher nicht so tolle Online-Kurse zu dem Thema auf Deutsch, und die ganze Technik erschließt sich mir nicht so sehr von selbst, drum mag ich da auch nichts Englischsprachiges. Wir waren 2014 als Reisefamilie unterwegs und haben versucht, da was aufzubauen, das war mit wenig Netz oder gar WLAN und mit drei kleinen Kindern z.T. off the grid unterwegs eher schwierig. Und dranbleiben ist denke ich sehr wichtig.